Ξ  Xabu Iborian

Text Fotografie Video Graphitmalerei

Z e i t w a i s e

Altar - L’ensemble naturel

Thnik abuot it!

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

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Der Abfalleimer

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

Eines der letzten Rätsel in dieser Stadt.
Jener Abfalleimer, immer derselbe, am Rande des Weges südlich entlang des Landwehrkanals, gegenüber der Lohmühlenstraße.
Seit drei Jahren begegne ich ihm wöchentlich in dem hier abgebildeten Zustand, variierend arrangiert, natürlich.
Einer von vielen auf diesem Weg, jedoch kein anderer derart belebt.
Seit drei Jahren schwelt die Absicht, diese wundervoll existentielle Szenerie zu fotografieren, diesen mystischen Ort abzubilden, für die Nachwelt zu archivieren.
Endlich ist es vollbracht, im feuchten Wind eines aufziehenden Sturmes.
Und selbst während ich noch fotografiere, ändert sich die Lage der ihn umgebenden Objekte wie von selbst, so als führten sie ein ganz eigenes Leben.
Eines der letzten Rätsel dieser Stadt.



Xabu Iborian
Ape Won – Alles ist Fremd
An zwei Monitoren vorbei blicke ich auf das alte Kastenfenster und seine zwei Glasscheiben. In der unsichtbaren Sommersonne angenehm leuchtend grüne, stumme Blätter, lassen meinen Blick verharren bis ihr Abbild beginnt zu solarisieren. Eine erfrischende Ahnung von klarem, blauem Himmel. Stille. Windstille. Nordseite. In der Wohnung gegenüber läuft, wie so oft, ein Zeichentrickfilm. Die Zeitanzeige, links unten auf dem rechten Monitor, 11:21. Ich bin ein Kind der Sonne. Sonnenschein macht mich glücklich, wah …

Ape Won

Der Mensch sorgt für sein Vieh[1]

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

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Das Rind

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

„Fressen, Fäkalien, Ficken, Füttern.
Die vier großen F.
Seit Jahrmillionen.
Warum?
Eine Frage, der sich auch der Mensch immer wieder stellen muss.
Doch die Antwort fällt ihm leicht.
Um seinesgleichen zu töten.
Auf dem Weg zu mehr Fressen, Fäkalien, Ficken und Füttern.“


Jaxon Hochland, „Warum?“, vih 2081

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Von Zäunen und Tunneln

„Der Zaun um einen herum erlaubt, im Gegensatz zu einem Tunnel, auch den Durchblick und Rundblick nach allen Seiten, nicht nur, so wie innerhalb des Tunnels, den Blick nach vorne und nach hinten, sofern dort überhaupt ein Ausblick oder Rückblick möglich ist.

Über den Zaun lässt sich grundsätzlich an beliebiger Stelle hinweg klettern, er lässt sich überwinden, oftmals ist es sogar in Bereichen möglich, durch ihn hindurch zu schreiten.
Und selbst das nur an ihm hinauf Klettern, verschafft einen besseren Weitblick.

Versuchen Sie dies alles einmal in einem Tunnel.

Ein geeigneter Zaun kann mit Bildern verzaubert werden.
In einem Tunnel ist es zu dunkel für derartige Muße.
Und kommen Sie mir jetzt nicht mit Licht aus dritter Hand.

Es ist einfacher, den Zaun als solchen zu erkennen, als den Tunnel.

Sein Sie froh, wenn Sie nur mit Zäunen zu tun haben.

So oder so, sollten Zäune und Tunnel auf dem Weg unter allen Umständen gemieden oder aber durchdrungen werden.
Das bedeutet natürlich in letzter Konsequenz, sich diesem Konzept vollständig zu öffnen, und als solches ebenfalls hinter sich zu lassen.“


Kaskadenteil Chen, „Der Weg“, xib. 2203

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