Ξ  Xabu Iborian

Text Fotografie Video Graphitmalerei

Z e i t w a i s e

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Stunden Projekt

Hallo Herr W.,

wie von Ihnen angefordert, habe ich in den mir von Ihnen zur Verfügung gestellten Planungskalender, im Excel Format, auf Grundlage des beiliegenden Ausfüllmusters (Tabelle "Muster" - die für die jeweiligen Tage eines Monats rot markierten Einträge), die Vorabplanung meiner geplanten Stunden für den Zeitraum Mai bis Oktober, nicht exakt aber wie gewünscht taxierend, eingetragen.

Nein, selbstverständlich sah ich davon ab, daraus eine Wissenschaft zu machen. Tatsächlich gelang es mir sogar, die 15 Minuten Vorgabe des von Ihnen genannten Kollegen zu toppen. Bis zum Abschluss der Aktion, obschon nicht ganz im von Ihnen vorgesehenen Maße, wie von mir im Folgenden erläutert, waren von meiner Seite aus nur knapp 10 Minuten erforderlich. Das ist ganz klar absolut zumutbar. Ihre Einschätzung diesbezüglich war vollkommen korrekt.

Bei dem Versuch die Urlaubsstunden zu ermitteln, die laut des vorliegenden Ausfüllmusters in der gleichen Form einzutragen seien wie die Tätigkeitsstunden, wurde ich jedoch stutzig. Mir ist nicht wirklich klar, welche Art Eintragung ich dort genau vornehmen sollte, ohne dass ich nun doch die Absicht entwickelte, eine Wissenschaft daraus machen zu wollen, und vor allem, warum? Zumal die Eintragung dieser Werte keinen Einfluss zu haben scheint, auf jene Werte, der auf Basis der eingetragenen Tätigkeitsstunden in den Mappen automatisch berechneten Einträge, und jene Werte der Tätigkeitsstunden keinen Einfluss auf diese Stunden der Nicht Tätigkeit.

Da ich in meiner Eigenschaft als selbstständig handelnder Freiberufler für ein durch Sie vermitteltes Projekt eines Dritten tätig sein werde, und meine Urlaubspläne naturgemäß nicht Teil eines solchen Projektes sein können, sehe ich mich nicht in der Lage, eine sinnvolle Angabe darüber zu machen, für wie viele Stunden ich nicht im Projekt tätig sein werde, an den Tagen an denen ich nicht im Projekt tätig sein werde.

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Ape Won – Alles ist Fremd – 9

„Sie meinen die Androhung von Tod?“

„Die Mauer in unserem Kopf. Das gläserne Tabu, die Androhung, die Verheißung und die Verweigerung. Die Angst. Der Tod ist allgegenwärtig. Was sind wir anderes, als Waisen der Zeit. Ich muss Sie um Entschuldigung bitten. Nehmen Sie das nicht persönlich. Scheint heute wieder einer dieser Tage zu sein. Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen, dass es sich bei den Opfern nicht um Ihre Frau und Ihren Sohn handelt. Aber da sind andere, die ohne Zweifel Leid tragen werden. Das Problem lässt sich nicht prinzipiell leugnen.“

„Ihre Daten stimmen nicht. Wir sind nicht verheiratet. Tobias ist ihr Sohn. Das ist entweder ein schlechter Scherz oder ein böser Zufall.“

Das Tor der Einfahrt steht zur Hälfte offen, wie immer. Alles sieht aus wie immer. Wir gehen auf uneben verlegtem Pflasterstein an Mülltonnen vorbei, an Fenstern, einer Tür, den Weg nach hinten bis zum Hauseingang, und die sich nach oben verjüngende, abgenutzte Außentreppe vor dem Souterrain hinauf. Auf dem Grundstück des Nachbarn gegenüber hängt das vernachlässigte Baumhaus. Alles sieht aus wie immer. Ich schließe die Haustür auf und wir gehen weitere anderthalb, gewendelte Treppen, bis in den 1. Stock. Warum ist hier niemand?

„Wo sind Ihre Kollegen?“

„Wie ich schon sagte, das ist nicht meine Entscheidung.“

„Sie mögen diese Geräte ebenso wenig.“

„Wahrscheinlich nur der Akku entladen.“

Er greift in seine linke Hosentasche und zieht eine Karte heraus.

„Rufen Sie mich an, falls sie sich nicht melden sollten.“

Ich nehme die Karte und schiebe sie in meine rechte Hosentasche, ohne sie gelesen zu haben.

„Das ist alles sehr überraschend. Danke dennoch. Herr Martin wird mir hoffentlich mehr erzählen können.“

„Wahrscheinlich nicht. Er hat nur beobachtet, wie sie zusammen die Wohnung verließen. So zumindest seine Aussage.“

„Wann und wie die Frau und das Kind dorthin gekommen sind, hat er nicht gesehen?“

„Nein, erst später auf dem Weg zum Briefkasten, sah er die beiden im Flur liegen. Für den Fall, dass wir doch noch Fragen an Sie haben, bleiben Sie bitte die nächsten Tage in der Stadt. Das macht einen direkten Kontakt für Sie und auch für uns leichter. Ich hoffe jedoch ausdrücklich, Sie nicht wieder zu sehen.“

„Ich hatte nicht vor, die Stadt zu verlassen.“

Er lächelt. Ich lächele zurück. Reflex.

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Ape Won – Alles ist Fremd – 2

„Ukraine, Gaza, SMS, IS, Irak, MH370, MH17, WHO, Deutsche Bank, Antibiotika, Vollbeschäftigung, Waffenindustrie, NSA, NSU, BILD, Syrien, Religion, Organhandel, Roundup, Hunger, Ebola, Öl, Internet, Amazon, Facebook, Google, Galileo, Brown, Foley, und so weiter [Anm. d. A.: Bitte ersetzen ∨ erweitern Sie diese Schlagworte durch Schlagworte aus Ihrem eigenen Tunnel ∨ durch solche Schlagworte, die zur Zeit Ihrer Lektüre aktuell sind. Vielen Dank.], Namen und Orte spielen keine Rolle.“

„Da sagen Sie was. Sagen Sie einfach Mensch. - Kein Zweifel, die haben einen Passagier weggemacht. Ganz unauffällig! AIDS Konferenz. Vielleicht haben Sie das übersehen?“

„Nein, nein, hören Sie mir bloß auf mit diesen banalen Verschwörungstheorien. Echte Menschen sterben!“

„Sie machen merkwürdige Sätze. Die meisten Menschen sind echt, und sie sterben irgendwann; meistens ahnen sie auch davon nichts. Menschen sterben jeden Tag, hunderttausende lebende Tote nicht gezählt. Wir alle sind nur zeitweise. Was sollen wir tun? Ausreisen? Fliehen? Wohin? Uns dieser oder jener politischen oder religiösen Sekte anschließen, Irre werden, sinnloses Töten propagieren, selbst sinnlos Töten, sinnvoll Töten, invertierte Selbstschussanlagen reaktivieren, Passagierflugzeuge hochrüsten, Afrika verhungern statt verhandeln, Ausbeuten, Ausbeuten, Ausbeuten, Internet verbieten statt verkaufen, schreiben, schreiben, schreiben, reden, reden, reden, Ha Haha, an fremde Türen klopfen? An der Oberfläche scharren?“

„Leben geben, statt Leben nehmen. Bedingungslos.“

„Überbevölkerung? Menschen sterben? Mehr Leben, mehr Tod?“

„Zyniker? Sie nehmen mich nicht ernst, nehmen nicht ernst, was ich Ihnen sage. Immerhin denken Sie, oder Sie versuchen zumindest zu denken.“

„Ein Fluch. Nennen Sie mir einen Ausweg. Ich nehme Sie nicht ernst, nehme nicht ernst was Sie sagen? Zyniker? Überbevölkerung?!“

„An Interessen gebundene Propaganda. Ein Viertel der Menschheit, Tendenz steigend, verbraucht ein Übermaß an Ressourcen, die dem doppelten der aktuellen Population, bei mäßiger, effizienter, nachhaltiger Nutzung, ein mindestens ebenso gutes Leben ermöglichen würden, und zwar allen, und auf Dauer; im menschlichen Maßstab. Was heißt das wohl für die aktuelle Menschheit? Betrachten sie dies weiterhin unter dem Aspekt der Evolution, auch das macht Sinn.“

„Propaganda. Pickel, alles Pickel. Evolution lässt sich nicht steuern, sie geschieht. So oder so fehlen die Milliarden an Menschen, die in die gleiche Richtung blicken wie Sie. Davon abgesehen, wollen Sie wirklich Milliarden Menschen, die in die gleiche Richtung blicken? Und können Sie Ihre Zahlen überhaupt belegen, nachprüfbar, zweifelsfrei, sozusagen objektiv? Dennoch, interessante Pickel die Sie da haben. Möchten Sie nicht herein kommen und mir Ihre ganze Geschichte erzählen?“

„Ich vertraue Ihnen nicht.“

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Schach Matt

Geordnet im lichten Chaos
Durchs Treibhaus jagend
Den Gang des Lachens
Rückwärts laufend
In den Tag hinein
Im Endspurt
Entgegen dem Vergessen
Winkt fliehend
Lustvoll
Aus unweiter Ferne
Der Schnäppchen Tod
Dem Füllhorn Leben
Die fröhliche Grimasse
Strahlenden Seins
Verdrehender Tüten Schein
Durch das Dunkel Hell
Verschlossener Türen Zufall
Lockend dem Gewinner
Alles
und
Nichts
Gewährend
Was nicht schon gewesen
Jetzt und immerdar
In der Zeit Verlust
Die Wunden
Nur geleckt
Nie geheilt
Ertragen sich
Verbleibende
Stunden rund um die Uhr
Stehend im Galopp
Das blumige Ende
Ziellos erreicht
Auf Händen getragen
Zu Staub gebettet
In Liebe
Der Nächste bitte
Springer, Läufer, Turm
Schach und Matt
.

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Volle Pulle Leben

In meiner Zelle sitzend. Neben mir die Tür, verriegelt. Stimmen um mich herum.

„Haben die keine für Kinder?“

„Geh, ich warte auf dich!“

„Warum sind hier so viele Türen?“

Was geschah bisher?

Geboren an einem sonnigen, heißen Sommertag als Nachfahre einer Prinzessin und eines Stallburschen. Ah, nein, das führt jetzt doch zu weit, zurück.

Spät rein ins Bett. Spät raus aus dem Bett. Anziehen, Frühstücken, Zähne putzen, Packen. Wasser aus Bad Neuenahr, Fruchtsaft aus Berlin, Nüsse aus Brasilien, Mini Moleskine und Faserstift. Alles rein in den kleinen Rucksack. Übliche Radtour entlang dem Mauerweg, der doch immer wieder anders ist, immer wieder neu für das Kind. Raus aus Berlin im Süd-Süd-Westen, Natur, Natur, rein nach Berlin im Süd-Süd-Osten, weiter den Mauerweg zwischen Strauch und Baum, Pferdekoppeln links liegen lassen, endlos zwischen Teltowkanal und E 36, nonstop Richtung Mitte, vorbei an Jacobs Krönung, grün und monumental, durch Parkweggeschlängel zur Kugel auf Stelze in Straßenflucht, und wieder am Wasser, vorbei an duftenden, laut pulsierenden Wiesenpartys, vorbei an Malerei verzierten Mauerrestbeständen und vorbei an einer aus dem Jenseits driftenden Rohbauruine, und dann, Endspurt mit Biege am Ostbahnhof zum Hinterhof Alex.

Aprilwetter, Nase läuft. Druck ablassen unvermeidlich vor dem Saft, Cappuccino, Erdnuss Ritual mit Leute schauen. Im Kaffee zu viele, blockieren das WC. Wird wohl länger dauern. Nein danke. Hinhocken auf dem Alex? Nein, auch nicht. Das übliche WC-Angebot im Bahnhof hinter der Straßenbahn kommt in den Sinn. Suchen und Finden. Kostet natürlich. Ein Eurostück. Plastik keine Option. Gegenüber in der Apotheke eine Flasche Sagrotan und eine Tube Canesten erhalten. Empfehlung der Verkäuferin. Plus umsonst Taschentücher. Gut beobachtet. Und irgendetwas musste ja gekauft werden. Des Volkes Bank Geldautomat erbrach wie erwartet nur Papier. Hätte auch Touristen anhauen können. Can you give me one Euro, please? I have to defecate. Zu spät.

Eine Zelle weiter vor, kräht lauthals ein Hahn, zwei Mal. Dann spricht er.

„Hallo?“

-

„Ja, ich bin am Bahnhof, auf dem WC.“

-

„Ja!“

-

„O.k., gut, wir treffen uns auf Bahnsteig B, bis gleich.“

Klopapier raschelt, Stoff raschelt, Gürtelschnalle klackert, Spülung. Mein Einsatz. Klopapier raschelt, Stoff raschelt, Spülung.

Volle Pulle Leben.

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Der Wechsel – Blickwechsel – Starf + Silvie (Epilog Dialog) – 26

„Wo kommen die alle her? Das frage ich mich auch. Sofern der Trakt vorher evakuiert wurde, kann ein Neuanschluss unmöglich in so kurzer Zeit wieder Vollbelegung erreichen. Ich nehme an, die Appartements waren gar nicht ungebunden, wurden nur als ungebunden übermittelt. Die Angeschlossenen waren noch mittendrin, konnten ihre Bindung nicht lösen. Erst zum Zeitpunkt des Wechselns bekamen sie den Impuls. Würde allerdings bedeuten, PARK hat mich belogen, sofern sie es selber nicht besser wußten. Hätte diese Anfrage echt nicht annehmen sollen.“

„Aber selbst wenn der gesamte Trakt belegt ist, können sie unmöglich stundenlang die Halle füllen, oder? Sie verlassen sie doch am anderen Ende wieder; wohin auch immer. – Die Wand blinkt?“

„Ah, sie ist da. Bin gleich zurück. … Schleuse …“

„Ryka, dies ist Silvana Slevinsky. Silvie, dies ist Rykarma Zèlim.“

„Hallo Silvie. Der Tag an dem Dir Stefan begegnet ist, war Dein Glückstag, so scheint es. Gut für Dich, hier zu sein. Ihm zu folgen, war die richtige Entscheidung. Ich hatte nie Zweifel, dass Du ihn finden würdest.“

„Hallo Ryka, hm, ich weiß nicht. Stefan hat Dir also von uns erzählt?“

„Sicher, – er ist der Überzeugung, der Stamm sollte Dich aufnehmen. Er meint, es wäre auch für Dich von Vorteil.“

„Ja, das sagte er. Aber ich muss darüber nachdenken. Ich bin mir nicht sicher. Im Moment verwirrt mich das alles.“

„Das war es auch nicht, was ich meinte. Was ich meinte war, hättest Du ihn damals nicht kennengelernt, würdest Du heute das Schicksal der anderen Angeschlossenen teilen.“

„Da magst Du recht haben … wahrscheinlich … ich komme da nicht ganz hinterher. Was das alles bedeutet. Die letzten Stunden habe ich noch nicht wirklich durchdrungen.“

„Das ist verständlich. Auch wir wurden überrascht. Eine Frage der Zeit. Alles wird sich klären.“

„Ich hoffe es. – Interessante Klamotten. Habe ich noch nie jemand tragen gesehen. Außer in den Übermittlungen.“

„Hm, danke Dir. Ebenso. Dein Kev sieht sehr sexy aus. Habe ich recht Stefan?“

„Ihr glaubt es nicht … Moment …“

„Wie bist Du hier her gekommen?“

„Mit dem Schifter.“

„Ja, o.k., aber der Zugang zu den Rundherum ist – blockiert. Wie bist Du hier herauf gekommen?“

„Die Türme haben außen Zugänge auf jeder Ebene. Wartung, Technik; das

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Der Wechsel – Blickwechsel – Starf + Silvie (Epilog Dialog) – 20

„Auch dies wäre ohne G-Sporen nicht möglich.

Keine Ahnung, was Dein spezielles Erlebnis in der Halle betrifft. Geschossen hast Du tatsächlich. Warum eigentlich?“

„Ach, Rückstoß und so, ich dachte –, ne, Unsinn, irgendwas musste ich wohl tun. Vielleicht hoffte ich, der Schuss würde mich retten, aus dem Traum.“

„Typischer Schallerknall einer Mono jedenfalls. Und geschwebt hast Du nicht. Auch nicht die Patrone. Weil, da war keine Patrone. Nicht in meiner Wahrnehmung.“

„Ja eben. Müsste es nicht immer wieder Konflikte geben? Kann diese Simulation, können diese Nanoteile, können die das alles koordinieren, über alle Leute und Ereignisse hinweg, über die Zeit, widerspruchsfrei?“

„Anscheinend. Nein, ganz offensichtlich. Tatsächlich gibt es weitaus weniger Konflikte, als noch in der Zeit vor dem Brand. Wenn ich‘s recht überlege, gar keine. Und nicht nur keine globalen Konflikte – zumindest bis jetzt, sofern denn die aktuelle Situation überhaupt einen Konflikt darstellt. – Selbst aus den wenigen, erhaltenen Aufzeichnungen vor dem Brand wird dir klar, dass kein Tag verging, an dem nicht hunderte, tausende, millionen Dinge nicht so verliefen, wie erwartet. Da existierte, da existiert zweifellos immer noch, eine deutliche Unschärfe in der individuellen Wahrnehmung und Bewertung der Zusammenhänge. Zugegeben, heute leben deutlich weniger Menschen als vor dem Brand, und sie leben eine lückenlos durchorganisierte und kontrollierte Existenz.

Deine Sinne, deine Sinneswahrnehmung steht prinzipiell immer in korrekter Relation zur Wirklichkeit. Daraus erwächst sie. Da ist keine andere Möglichkeit. Je größer die Abweichung in den Relationen zur Wirklichkeit, desto weitgehender die Konsequenzen. Eine totale Dechiffrierung bedeutet jedoch andererseits Wirkungslosigkeit, totale Entropie. Diese Relation optimal zu dechiffrieren, das ist die Herausforderung. Man könnte meinen, die G-Sporen können das besser, als die ursprünglichen Sporen.“

„Ich verstehe zwar nicht alles was Du erzählst, Abweichung in den Relationen zur Wirklichkeit und so weiter, aber was ist mit den wiederkehrenden Abweichungen und Bränden der Sub? Den Vorfällen in den Kontakttheken? Das Organprogramm? Der Entzug der Verteilung? Die Bindung in den Anschluss?“

„Das ist Programm, exakt. Du weißt, wie die Menschen leben, denen ihr Zugang zur Verteilung entzogen wird?“

„Ohne Anschluss keine Bits und ohne Bits kein Anschluss.“

„Der alte Spruch. So sieht es aus. Die Sub. Apropos, Suzan ist ungebunden, ohne Anschluss. Sie ist eine Sub, allerdings aus eigener Entscheidung, selbstbestimmt. – Hast Du diese Abweichungen von denen Du sprichst, selbst miterlebt? Warst Du dabei? Nicht über Deinen Anschluss, nicht durch das Neurum, sondern leibhaftig, vor Ort?“

„Du kannst nicht alles leibhaftig erleben, dazu reicht deine Lebenszeit nicht aus. Du musst auch vertrauen auf das, was andere dir erzählen. Du musst auf den Anschluss und auf die Übermittlung vertrauen.“

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Der Wechsel – Blickwechsel – Starf + Silvie (Epilog Dialog) – 19

Die Angeschlossenen verschwinden darin? Oder ist das auch nur eine Halluzination? Was ist mit meinem Rucksack und der Pumpgun, was ist mit dem Schuss? Wie erkennst Du, ob die von Dir wahrgenommene Situation noch einen sinnvollen Bezug zur Wirklichkeit außerhalb der Simulation hat, sofern Du Dein Implantat nicht ‚machen‘ lässt? Du hast gesagt, meistens ‚ergibst‘ Du Dich der Simulation.“

„Du hörst mich nicht. Also nicht hier und jetzt. Dein Ohr, ja, sicher. Doch die Stimulation kommt nicht an ihr Ziel. Simulation, Stimulation – mein Gott. – Meine Stimme, die Stimme, die Du wahrnimmst, entsteht direkt in Deinem Kopf, ohne den Umweg über Deine Ohren. Der Unterschied wird Dir nicht bewusst. Das funktioniert so ähnlich wie die Übermittlung, doch die Ursache ist hier mein Implantat. Das bindet nicht nur meine G-Sporen, sondern auch die Anderer; deren Simulationsmodulation. Auf kurze Distanz jedenfalls. Das reine Erzählen reicht außerdem nicht, um einen fremden Einfluss dauerhaft zu binden. Die Simulation ist subtil. Das sagte ich schon. Sobald wir uns trennen, würde sie aufholen und rückmodulieren. Deine Erinnerung, oder die Bewertung Deiner Erinnerung, und somit auch Deine zukünftige Motivation, würden sich ändern. – Thema Heilsbringer, Thema Stamm: Seit dem Brand wurden keine neuen Implantate konstruiert. Was also verteilen? Das Wissen und die Möglichkeiten fehlten bis vor kurzem. Der Stamm steht erst jetzt unmittelbar davor, weitere, neue Implantate herzustellen. Aber warum sollte der gewöhnliche Angeschlossene ein Interesse an einem Implantat haben? – Sinn? Keine Ahnung. Welchen Sinn macht Wahrnehmung sowieso? Reine, unreflektierte Wahrnehmung beeinflusst Dein Handeln mehr als alles andere. Wenn ich Wahrnehmung sage, meine ich nicht Stimulans und Reaktion. Ich meine Qualia. Bewusstsein. – Dein Gepäck? Du trägst nen Halbpack und darin eine Monoschaller. Eine Pumpgun und dergleichen wirst Du nirgends mehr erhalten.“

„Ist ein Erbstück.“

„Von wem in aller Welt erbst du heutzutage eine Schaller, die dir noch dazu als Pumgun simuliert wird?“

„Meine Mutter besaß eine Sammlung historischer Waffen. Diese Pumpgun war schon immer eine Pumgun, hat nie jemand anders wahrgenommen.“

„Leben Deine Eltern?“

„Sie haben sich für den Versorgungstank entschieden, natürlich mit dauerhafter Anschlussbindung.“

„Und so hast Du noch Kontakt zu Ihnen? Du siehst sie häufig? Bist mit Ihnen unterwegs?“

„Sicher, durch den Anschluss.“

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Der Wechsel – Blickwechsel – Starf + Silvie (Epilog Dialog) – 9

„Julian erlag mit 25 Jahren einer Lungenentzündung, im Anschluss an eine schwere Grippe. Kasimir wandte sich wenig später von seinen Eltern ab. Selbigers Frau verstarb kurz darauf. Selbiger forschte weiter, bis zu seinem Tode. Wie er starb, ist nicht bekannt. Beide starben viel zu früh.“

„So viel zu 'keinen Schaden nehmen'.

O.k., das ist alles sehr interessant. Soweit kann ich auch alles verstehen, denke ich. Was ich unter anderem nicht verstehe, wie hängt das alles zusammen mit dem, was da draußen in der Halle passiert und mit Deiner Bemerkung über Halluzinationen, die ich angeblich habe oder hatte. Und ob diese Zellstrukturen nun im Menschen entstehen, oder von außen eindringen, welche Bedeutung hat das? Wo ist der Unterschied zu den Bakterien, die im Darm eines Menschen leben, beispielsweise?“

„Nach Selbiger, keiner. Der Zusammenhang erschließt sich etwa hundert Jahre später, zum Advent des binären und digitalen Zeitalters.“

„Gibt es hier eine Übergabe? Ich habe sooo einen Hunger. Tagan nichts gegessen. Wen ich es recht überlege, seit gestern in der Theke nicht mehr. Kaffee wär auch nicht schlecht. Bitte.“

„Ein klein wenig Geduld noch.“

„Puh, Du hörst Dich aber auch die ganze Zeit über an, als hättest Du Hunger.“

„Selbigers Publikation, vergessen und verstaubt in den abgelegensten Regalen der Fachbibliotheken, weckt das Interesse einer Studentin der Biochemie und Neurophysiologie. Alles Weitere ergibt sich von selbst, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Studentin bestätigt in ihrer Abschlussarbeit die Zellstrukturen im Gehirn und weist Selbigers weitere Annahmen durch DNA Analysen nach. Die Sporen enthalten eindeutig nicht menschliches Material und finden sich weder in Toten noch in Ungeborenen. Die Erkenntnisse werden nicht veröffentlicht. Selbigers Publikation, sowie jeder Hinweis darauf, verschwinden aus den Bibliotheken."

„Wie war das möglich? Ihre Forschungsergebnisse hätten sich doch schnell verbreiten müssen? Diese ganze Geschichte mit dem Bewusstsein, war das nicht für alle interessant?“

„Nun, zum einen gab es damals keinen Anschluss, und keine Massenkommunikation. Zum anderen wurde die Arbeit von Anfang an durch einen dafür zuständigen Wissenschaftler begleitet. Dessen Betreuung wird sich innerhalb kurzer Zeit in Beaufsichtigung und Abschottung gewandelt haben. Die entscheidenden Instanzen hatten kein Interesse die Ergebnisse öffentlich zu machen; im Gegenteil. Auf Selbigers Thesen zum Bewusstsein, nimmt die Studentin sogar nur am Rande Bezug. Sie konzentriert sich in erster Linie auf den Nachweis und die Beschreibung der Zellstrukturen, der Sporen. In Kenntnis Selbigers Thesen muss dem

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Der Wechsel

Blickwechsel

Starf + Silvie (Epilog Dialog)

„In meinem Rucksack? Aber, ich habe sie doch … gerade eben noch … Ne, nicht wahr! Da ist sie! In meinem Rucksack …“

„Sage ich doch. Andererseits, je nach Wahrnehmung, ist da weder Rucksack noch Pumpgun.“

„Du spinnst. Was meinst Du denn damit? – Was passiert da? – Da draußen in der Halle. Und warum hantierst Du derart hektisch in den visuellen Abwicklungen der Anschlüsse? Das sind doch Anschlüsse? Was ist das für ein Raum?“

„Fragen über Fragen, hm? – Der Scanner. Hab’s gleich. Bin halt hektisch, weißt Du doch.“

„Der Scanner. Aha. Kannst Du mir bitte erklären, was vor sich geht? Ich meine, am Ende der Halle ist eine riesige Öffnung in der Wand und die Leute schwuppen einfach so durch, und dann dieses Schweben …“

„Du hast nicht geschwebt.“

„Hab ich nicht? Toll. Warum hatte ich den Eindruck, ich würde schweben, und die Pumpgun, und die Patrone, kein Knall …?“

„Du sagst es selbst. Du hattest den Eindruck. Täuschend echt, hm? Hast Du schon mal darüber nachgedacht, was das genau bedeutet, ‚echt‘, ‚täuschend‘?“

„Würdest Du bitte von ganz vorne beginnen? In echt und nicht täuschend, und ohne mich dumm zu quatschen? Ich hatte echt nicht viel Schlaf die Nacht und die letzten Stunden waren doch recht enttäuschend, kann mir aber nicht vorstellen das führt zu Halluzinationen, die sich dermaßen täuschend echt anfühlen; oder es ist immer noch Nachtag und ich träume das alles nur. Hah. Schwer zu sagen in dieser Box. Oder meinst Du Projektion? So wie dieses Ding beim Wechsel, das angeblich eine Projektion gewesen sein soll? Kannst Du die Wand nochmal öffnen, den Zugang durch den Du mich rein gezogen hast, oder können wir auf irgendeinem deiner Abbilder in die Halle sehen? Generiert das aus der Verteilung? Ich bekomme hier echt Platzangst.“

„Das würde nichts ändern. Nein, keine Projektion. Und nicht Du bist es, die halluzinierst. – Eigentlich doch. Genau genommen wirst du halluziniert, je nach Glaube und Standpunkt. Und nein, die Verteilung ist nicht alles. Atme mal tief durch. Du bist auch nicht gerade ein Bündel an Ruhe.“

„Häh? Ich existiere nicht?“

„Was meinst Du? Ah nein, Missverständnis. Habe ich unklar formuliert. Ich wollte sagen, unabhängig von deinem Befinden wird dir, nun ja, Realität implantiert. Nur mit einem Implantat, oder eventuell als Abseitiger, kommst du da drum herum. Verwirrend, ich weiß. – Entschuldige. Warte. – Hmm – lass mich das bitte noch beenden. War nicht geplant, Dich mit in den Scanner zu nehmen, schon gar nicht unter diesen Umständen. Lässt sich jetzt nicht

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Dunkelheit

Ich träumte vom Aufwachen, am hellichten Tage.

Erhob mich aus meinem warmen Bett,
schob die Zudecke beiseite,
schwang meine Beine über die Bettkante,
stand auf,
streckte mich,

öffnete meine schweren Lider,
senkte meinen Blick zu Boden,
fühlte, wie es dunkel wurde,
und
hörte meine Augen,
vor meinen Füßen,
auf dem Boden aufschlagen.

Das war das Ende.
Ich sah nicht mehr.
.

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Bittersüß

Gewidmet E. M., R. M., R. G. und P.

Der folgende Dialog findet statt in einer kühlen, regnerischen Spätsommernacht in den Alpen, auf der Rückfahrt von Trient nach Berlin, in einem alten Zug, dessen Fenster innen beinahe ebenso stark beschlagen, wie sie außen der Fahrtwind mit fließendem Wasser überzieht. Anwesend sind zwei Jugendliche, dicht beieinander sitzend auf dem feuchten Boden im Übergangsbereich zwischen den Abteilen, an Rucksack und Isomatte lehnend, in leichter, klamm an der Haut klebender Bekleidung und mit klitschigen Haaren, ein roter Taschenkalender mit der Aufschrift „Frieden ‘82“, darunter gemalt ein arabisch anmutendes Zeichen, ein Kugelschreiber, und weitere Fahrgäste. Kalender und Stift werden zwischen den beiden jungen Erwachsenen hin und her gereicht. Niemand spricht. Die Stille ist erfüllt von den Klängen über die Gleise rollender, eiserner Räder und an die Glasscheiben prasselnder Regentropfen.

„Also, Du hast keine Lust, wieder mal; wie soll ich denn dann jemals mit Dir über das reden können, was mich bewegt? Wie Du siehst, bin ich schon nicht mal mehr fähig, die Sache mündlich zu klären. Soll ich überhaupt?“

„Es ist 00:38. Seit 5 Nächten habe ich zu wenig Schlaf gehabt. Wo soll da noch Lust her kommen? Das ist ja wohl in den letzten Tagen oft deutlich geworden! Oder? Den Mut zum Reden musst Du selber aufbringen. Alles oder Nichts. Wenn Dir die Sache wichtig erscheint, wirst Du wohl reden müssen, oder bleibt noch eine andere Wahl?“

„Ja, in Melancholie dahin zu dämmern. Du weißt alles? Du weißt Nichts! Zumindest was meine Sache betrifft. Es ist mir wichtig, sonst würde ich hier nicht neben Dir sitzen. Die Probleme, die Du bei P. hattest, sind nichts gegen die Probleme, die ich bei Dir habe, da mein Problem etwas anders gelagert ist. Teil meines Problems ist es aber, dies nicht genau zu wissen.“

„Ich kenne Deine ‚Krankheit‘ sehr wohl, eben wegen P. Oder zumindest kann man Parallelen erkennen. Das Deine Probleme anders gelagert sind? Mag sein! Bei der Vielfalt der Probleme, die ich mit P. hatte, kann ich mir das nicht vorstellen. Vielleicht in Nuancen. Was man nicht weiß, muss man erlernen. Kommt Zeit, kommt Rat. Eine traurige, aber bittere, wahre Erfahrung. Meine Konsequenz aus der Sache mit P. ist eben das, was Dich scheinbar belastet. Aber ich bleibe meinem aus tiefster Erfahrung gewonnenem Prinzip treu. Vielleicht wirst Du das erst später, nach eigenen Erfahrungen, verstehen!“

„Ja, aber dann wirst Du ja nie wieder mit irgendeiner Person engeren Kontakt bekommen. Ich weiß nicht, ob Du auf das was jetzt kommt,

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Baden gehen – 3

Schwimmen, spielen, toben, rutschen, Schlüssel immer wieder festzurren, Discomusik. Auf einem Plakat ist zu lesen, heute sei Tag der offenen Tür. Und warum mussten wir dann Eintritt bezahlen? Zehen stoßen am holprig gefliesten Boden. Verdammte Schlamperei in der Ausführung.

Beim Verlassen der Badeanstalt, auf dem Weg zur Kasse, suche ich nervös alle Taschen abtastend nach meiner Karte; ohne Karte lässt sich die Sperre zum Ausgang nicht öffnen.

Heidrun verteilt ihre Karten an die Kinder. Ich erhalte keine.

„Heidrun, ich hatte dir alle Karten gegeben, wo ist meine?“

„Ich habe deine nicht, die hast du selber.“

„Ne, habe ich dir allesamt gegeben vorhin in der Hektik.“

„Ich habe aber keine weitere!“

Kein Problem, mit der Ticketfrau wird sich reden lassen. Bei meinem Anhang ist es plausibel, dass ich zur gleichen Zeit rein bin? Vielleicht erinnert sie sich ja noch an uns, so wie wir uns aufgeführt haben. Heidrun legt ihre Schlüssel an der Theke ab.

„Hallo? Ich habe meine Karte verloren.“

„So. Verloren.“

„Ja, da, alle, wir gehören zusammen, sind alle gleichzeitig rein.“

Ich reiche ihr meinen Schlüssel während der Rest der Fraukindfreundschaft schon dabei ist, sich durch das querstehende Drehteil zu drücken.

Die Verkäuferin:

„Das ist ja ein Damenkabinenschlüssel!“

„Ja, Schlüssel aus Versehen vertauscht vorhin.“

„Und, war es nett in der Damendusche?“

„Super. Wie komme ich jetzt hier durch?“

„Da hinten den Knopf.“

Knopf. Da ist der Knopf. Ich strecke meinen Daumen aus. Halt. Grad noch rechtzeitig. Da steht Alarm drauf.

„Ne, nicht der; da!“

Ich drehe mich hektisch hin und her, und suche.

„Na, da. Geradeaus, vor Ihnen!“

Wie, wo?

„Die Klinke, meine Güte!“

Ach so, ja, nee, die ganz normale Fluchttür nach draußen meint die Dame. Und ich verstehe Knopf, einen Knopf um die Sperre frei zu geben. Sie hat doch Knopf gesagt?

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Baden gehen

Heute Vormittag war ich nach längerer Zeit wieder einmal mit Kind und Kegel Wasser beiseite drücken. Das Hallenbad habe ich kaum wieder erkannt, speziell den Eingangsbereich nicht, der komplett umgestaltet wurde; ebenso wie die Preise. Mit nassen Haaren und vom Schwimmen erschöpft, Pommes und Gummischlangen in den Händen, auf Bänken sitzend vor raumhoher Verglasung, können die dahinter im Nass noch munter sich verausgabenden nun betrachtet werden.

Es ist kaum Betrieb. Trotzdem kommt die Kartenverkäuferin ins Schwitzen, als ich „Drei Kinder, zwei Erwachsene, drei Schlüssel für die Sammelkabine und einen Schlüssel für Männchen und einen Schlüssel für Weibchen“ bestelle. Während sie sich lässig zu konzentrieren sucht, fragt hinter mir jemand, wo denn die Schlüssel hin sollen.

„Da hinten in den Schlüsseleimer.“

„Da ist kein Schlüsseleimer.“

„Moment.“

Sie schwingt den Eimer über die Theke, reißt beinahe mein rechtes Ohr ab und gibt mir beiläufig fünf Karten und drei Schlüssel.

„Da fehlen noch zwei Schlüssel, bitte; Mann und Frau.“

Sie kramt und schiebt zwei weitere Schlüssel über die Theke.

Heidrun:

„Hast du auch für 60 Minuten?“

„Ja.“

Die Ticketverkäuferin:

„Nein, das ist für zwei Stunden.“

Heidrun:

„Oh man, das kostet wieder, ich hatte dir doch gesagt für eine Stunde!?“

Äh, verwirrt, vergessen, gibt es denn überhaupt für eine Stunde?

Verkäuferin:

„Wollen Sie lieber 90 Minuten? Das kommt dann aber teurer. Sehen Sie, ich hab das längste und billigste für sie kombiniert. Heute ist Familientag, und da sind zwei Stunden billiger als 90 Minuten.“

Das längste und billigste. Nach den 60 Minuten frage ich nicht mehr. Heidrun ist beruhigt. Eine Drehsperre versperrt uns den Weg.

„Da links musst du die Karte einstecken.“

Klar, Karte rein, durchgehen, Karte raus … und die anderen … müssen auch noch hindurch … doch, ich habe die Karten …

„Eure Karten, hier … da … deine, nimm … und Julias …“, mit viel Umstand fädeln sich alle auf meine Seite und Julia knallt wieder einmal etwas vor den Kopf. Der Sperrholm. Nicht so schlimm, ist sie gewohnt, hart im nehmen.

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