Ξ  Xabu Iborian

Text Fotografie Video Graphitmalerei

Z e i t w a i s e

Vom Sein (Encapsulated Onset)

in: Xi spricht Xi

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Xabu Iborian spricht seine Lyrik.

Bewegt. Verklangt. Vor abstrakter Fotografie.


Sound & Vision: 03 2013 Xabu Iborian

Text:
Xabu Iborian
Vom Sein
im Dunkel
Tönenden Schmerzens
Laut Hals
Gebärender
Stein Fliesen
Schnellen
Zäh Flüssig
Benetzte
Vaginen
Smaragd Grüne
Föten
Kristallin
zu Eis
Geschmolzenen
Strahlen
Dreier Sonnen
vom Überschall
Geblendeter …

Vom Sein

Fotografie:
Xabu Iborian: No.9 – Encapsulated Onset
Encapsulated Onset


Weitere Stimme: Mister X
Ambience: TXL, U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz, ein Café in der Schloßstraße

Schwarz Weiß (Soothing Depths below Shallow Aerial)

in: Xi spricht Xi

Xabu Iborian | Schwarz Weiß (Soothing Depths below Shallow Aerial) KommTier! | Auf | |

Xabu Iborian spricht seine Lyrik.

Bewegt. Verklangt. Vor abstrakter Fotografie.


Sound and Vision: 01 2013 Xabu Iborian

Text:
Xabu Iborian
Schwarz Weiß
Großer Raum
Weiß
Eine Bank in der Mitte
im Kreis
zwei Tischchen
Dunkel
gegenüber dem Spiegel
vier Blumen
rot
grün
blau
blass
verdorrt
Ein Gesicht
mit
Lachen
davor
streicht die Hand über
vom Schein
verdeckte Silbrigkeit …

Schwarz Weiß

Fotografie:
Xabu Iborian: No.28 – Soothing Depths below Shallow Aerial
Soothing Depths below Shallow Aerial

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Wirklichkeit, Wahrnehmung … und Realität?

Lyrik und Poesie der Abstraktion

in: Abstrakte Fotografie — BerHWolf
Handgetanzt — Sinnliche Eigenwelten – Fragmente der Wirklichkeit

Die intensive und spezielle Art des Lichteinfalls, der Beleuchtung, der Lichtreflektion, sind es, die mich visuell faszinieren, Erinnerung und Wiedererkennen evozieren.

Ein vertrauter, wundervoller Moment, durch dessen Magie ich mich bewusst vereinnahmen lasse und der das Potential zum Ertanzen einer entfesselten Aufnahme hat.

Aus diesem Moment gezielter Aufmerksamkeit auf die Szenerie entfacht der kreative Kick.


Ich gestalte, konstruiere oder verändere nicht.

Die Situation wirkt so, wie sie ist, für andere vielleicht verborgen, gewöhnlich und – scheinbar – unscheinbar.

Mit der Fotografie versuche ich die Wirkung dieses Augenblicks festzuhalten, durch Transformation meiner Wahrnehmung der im Licht betonten konkreten Fragmente äußerer Wirklichkeit, in eine eigene, sinnlich, poetisch überhöhte Realität – eine lyrische Abstraktion dieser Fragmente.

Die ursprüngliche Situation ist der Auslöser, das Tor zur erweiterten Wahrnehmung der Wirklichkeit – dieser Kulisse der Realität.

Die Fragmente verlieren dabei ihre ursprüngliche Objekthaftigkeit, Funktionalität und Bedeutung, und werden zum visuellen Medium einer noch abstrakten Realität neu wahrzunehmender Objekte und Empfindungen.

Diese transformierte Realität erschließt sich nicht durch einen nur flüchtigen, konsumierenden Blick, ebenso wenig, wie sich einem ein anderer Mensch durch einen nur flüchtigen oder anonymen Kontakt erschließt.

Der ganze Prozess – die Aufnahme und die folgende Entwicklung – ist bis auf das technisch notwendig Rationale, von Erinnerung und Emotion, von Intuition geleitet.
Emotion hier nicht im Sinne eines inneren Überschwanges der Gefühle, sondern im Sinne einer Empathie den Dingen gegenüber.

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Wirklichkeit, Wahrnehmung … und Realität?

Lyrische Abstraktion mit den Mitteln entfesselter Fotografie

Vorwort

in: Abstrakte Fotografie — BerHWolf
Handgetanzt — Sinnliche Eigenwelten – Fragmente der Wirklichkeit

BerHWolf – No.50 – Decision Cut Future BerHWolf – No.50 – Decision Cut Future

Ich verwende den Begriff „Lyrische Abstraktion“, weil er eine nützliche und grobe Zuordnung zu einer bestehenden Stilrichtung des Abstrakten ermöglicht, wenn auch im Bereich der Malerei begründet, deren auf einer improvisierenden Art und Weise der Ausführung beruhende visuelle Aspekte in meiner abstrakten Fotografie, auf einer allgemeinen Ebene, eine gute wenn auch nicht erschöpfende Entsprechung finden.

Unabhängig davon hätte ich Begriffe wie lyrische oder auch poetische Abstraktion für meine Art abstrakter Fotografie erfunden, gäbe es diese nicht schon, ebenso wie auf einer technischen Ebene „Direkte Abstraktion“ oder allgemein „Intuitive Abstraktion“ im Sinne von unmittelbar, oder aber „Reine Abstraktion“, nicht etwa als Gegensatz zum Unreinen, sondern im Sinne von unbeeinflusst, unbeeinflusst von Formalismen, oder doch „Transformierende Abstraktion“; wohl wissend, dass diese Begriffe ebenfalls schon in Verwendung sind.

Dies gilt gleichermaßen für den Begriff „Entfesselte Fotografie“, wenn dieser auch in dem von mir beschriebenen Zusammenhang bisher nicht gebräuchlich ist.

Zusammenfassend beschreibe ich all dies mit dem ganz wundervollen Begriff „Handgetanzte Fotografie“. Den gibt es noch nicht. Danach sucht aber auch noch keiner.

Doch was sind schon Begriffe? Begriffe!

Warum das alles?

Es ist meine Art, Wahrnehmung, Empfindung und Gedanken zu formulieren – nicht allein als Bild zum Ausdruck zu bringen, muhahaha –, meine Art, von mir assimilierte Realität in die Wirklichkeit zurück zu transpirieren.
Text, Fotografie – Abstrakte Fotografie –, Video und Graphitmalerei, so wie ich sie ausführe, sind offensichtlich die Mittel meiner Wahl.

Die gegenständliche, realistische … statische Darstellung, erscheint mir oft … zu laut … zu konstruiert … in der Ruhe der Dynamik, der Bewegung, der Abstraktion, ist meine Wahrnehmung … klarer.
In Bewegung, sich verändernd, im Wechsel, entsteht Erkenntnis.

Warum öffentlich? Weil es ein inhärenter Bestandteil des Prozesses ist; woraufhin sich ganz natürlich die nächste Frage anschließen könnte.

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