Ξ  Xabu Iborian

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Z e i t w a i s e

Es gibt noch keine Beiträge in der Kategorie „MääähChen“. Statt dessen zeige ich Dir die Beiträge Xabu Iborians in der Kategorie „PseudoZ“.

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Frosch seiner Selbst

„Ist da ein prinzipieller Unterschied zwischen dem Frosch als Signifikat, seinem Signifikanten und dem tatsächlich wahrgenommenem Frosch?
Ist nicht auch der Frosch nur ein Signifikant seines eigentlichen Selbst?
Und ist dies dann nicht auch für alles andere Sein ebenso zu deuten?
Und wo bleiben wir letztendlich?
Und für wie lange?
Und aus welchem

Xabu Iborian
Gründeln
Denn Grund ist für alle da!

Mehr als genug.

Grundfähigkeitsversicherung
Grundnahrungsmittel
Grundnährstoffe
Grundkenntnisse
Grundherrschaft
Grundversorgung
Grundförderung
Grundcharakter
Grundsicherung
Grundeinkommen
Grundvermögen
Grundsubstanz
Grundrauschen
Grundfunktion …

Grund?

Gottes Willkür?

Des Raumes Chiffren im Sturm der Zeit?


Unser Garten ist groß, und wir harrten.“


Hekthor Blaaser, „Vorausschauende Fragen stellen, ohne Rücksicht auf die Antworten.“, fro. 2213

Abbildung mit freundlicher Genehmigung von Herrn Schroedinger

Der Mensch sorgt für sein Vieh[1]

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

Xabu Iborian | Der Mensch sorgt für sein Vieh KommTier! | Auf | | |

Das Rind

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

„Fressen, Fäkalien, Ficken, Füttern.
Die vier großen F.
Seit Jahrmillionen.
Warum?
Eine Frage, der sich auch der Mensch immer wieder stellen muss.
Doch die Antwort fällt ihm leicht.
Um seinesgleichen zu töten.
Auf dem Weg zu mehr Fressen, Fäkalien, Ficken und Füttern.“


Jaxon Hochland, „Warum?“, vih 2081

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Fundamente der Gerächtigkeit

„Und so wie gerufen, da kamen sie, zusammen, die geistig inkontinenten Söldner fundamentaler Gerächtigkeit und ihre Schar unseliger Mitläufer und Gönner, nach langem Warten und zur Rechten Zeit, endlich wieder ein Feind, der sie alle vereint, ein ganz eigener Feind, ein Feind, welcher sinnlos Leben nun umfassend mit Sterben belohnte, ein Feind, der den Weg frei räumte, frei räumte für die, ihre Hände im Öl der Unschuld Badenden fundamentaler Gerächtigkeit.“


Paula Harkuun Salem-Ram, „Die Letzten werden nie die Ersten sein“, isi. 2053

Die Welt ist Bunt

Kunterbunt

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

Xabu Iborian | Die Welt ist Bunt | Kunterbunt KommTier! | Auf | | |

in: Die Dinge die da sind — B2G Revolution Live

„Auf hohem ästhetischem und technischem Niveau, weltweit publiziertes, planvolles, buntes Kopfabhauen anders Denkender.
Auf weniger hohem ästhetischem und technischem Niveau weltweit publiziertes, planvolles, buntes Niederschießen anders Farbiger.

Medial wirksames, buntes, planvolles Abschlachten Hunderttausender.
Weniger medial wirksames, buntes, planvolles Aushungern Hunderttausender.

Bunte Apokalypsen, buntes Leben, aufbereitet wirrtuell und in echt, aufbereitet in echt und wirrtuell, für ein planvolles Wachstum und Degustieren der ungestillten, satten, sozial impotenten Kauf-und Überlebenseliten und der Massen planvolle Burnouts und Dropouts.

Eine bunte Welt, in der neben planvollen und gezüchteten Sekten und Fundamentalisten der heißen Gewalt und Ideologie, jene planvollen und gezüchteten Sekten und Fundamentalisten der kalten Gewalt und Ideologie, planvoll nicht als solche wahrgenommen werden.

Global agierende, planvoll steuernde, Legislative und Exekutive infiltrierende Konzernsekten, die auf Glockengeläut gleich angekündigten, pseudoreligiösen Massenevents, ihren gezüchtet hörigen Anhängern, veraltete, bunte, vielfältig einfältig nutzbare Funkapparaturen scheinheilig anpreisen.

In ihrer massiven Handhabung, Gebetsketten gleiche, mobile Hand-, Körper- und Geistlosschmeichler.
Mediale, vernetzte Gebetsschindeln und anderes, tragbares, devotionales Design, das all dies und mehr in Echtzeit visualisiert, kommuniziert, scheinbar spürbar macht und registriert.

Planvoll informiert, geschockt, gekauft und beobachtet in eine bunte, stets zuverlässig unsichere, planlos überfüllte, ummauerte Zukunft massenhaft Einzellener Anhänger, Abhänger und Aufhänger.

Eine kunterbunt überrollte, unbekannte Welt hilfloser Zauberlehrlinge.

Eine Welt, wie eh und je.“


Toi Toi Toi, „Die bunte Ästhetik von Sewastopol, IS, Ebola, et al.“, sua. 2063

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Make Believe

“‘I wonder, are these terrorists maybe partly financed by the church?’
‘Why on earth should they do that?’
‘To strengthen their position and their faith, to recruit some more believers, to get their lost ones back, and maybe something else.’
‘What? One church finances an army like bunch of terrorists, claiming to act in the name of some other church, terrorizing entire countries and slaughtering their brothers and sisters, just to discredit that other church? What if this gets out of control?’
‘Ah, it won’t. You know, there is this god send nation, which will blast it all right again. In the end church as well as god send nation will kill two birds with one stone.’
‘You crazy, you know that?’”


No. 10, Section II, “The NFA Protocols, File X.789.10e, Part O.65.747, Entry Pu.5.446, Conversation B.655”, cat. 2417

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Excerpt des Möglichen

„Das Potential zu allem Möglichen, existiert in der Wirklichkeit unabhängig von der Realisierung dieses Möglichen, und unabhängig davon, ob es gedacht wird oder nicht.
Insofern ist alles schon vor Handen, als prinzipiell Mögliches.
Um dieses Mögliche zu manifestieren, zu Hand haben, muss zumindest der Mensch dieses Mögliche auch denken können und den Willen zu seiner Manifestation, zur Handhabbarkeit haben.
Gedanke und Wille sind beim Menschen das Bindeglied zwischen Machbarem und Gemachtem, die Katalysatoren vom Möglichen zum Ermöglichten.

Doch auch der Gedanke selbst erscheint als Gemachtes.
Das ist das Faszinierende am Schreiben, und noch mehr am Sprechen.
Gedankenmanifestation pur.
Die Zeichen und die Laute, sie sind für sich nicht mehr, als sie da materiell sind, Kohlestaub auf Papier, bewegte Luft, erst ihre Rezeption und Interpretation führt zu weiterer Gedankenmanifestation, jenseits ihrer Materialität.

Das führt unmittelbar zu der Frage, ob dies so nicht für alles zutreffend ist.

Ist der Baum ein Baum, weil er ein Baum ist, oder weil wir ihn als Baum interpretieren.
Ist er unsere Gedankenmanifestation, oder die eines Anderen, die wir zu lesen befähigt sind.

Sind wir selbst nur Buchstaben?“


Jokush X. Snyda, “Excerpts of Possibility”, in der Übersetzung von Michele Murine, pos. 2207

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Irrsinn

„Mein Fluglehrer pflegte die Gewohnheit, mich immer wieder eindringlich darauf aufmerksam zu machen, dass nicht das Schiff mich steuern würde, sondern ich das Schiff.
Dies sollte sich, als eine auf jeden Fall auch für den Irrsinn vorzuziehende Herangehensweise darstellen, wie ich früher oder später heraus fand.“


Der dreizehnte Affe, ave. 2111

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Nichtproblem

„Nicht lösbare Probleme existieren nicht.
Nicht lösbare Probleme sind keine Probleme.

Sie sind Nichtprobleme.

Lässt sich ein Zustand nicht in gewünschtem Maße ändern, weder theoretisch noch praktisch, dann ist dieser Zustand, so wie er ist, das Maß der Dinge, die er manifestiert.

Er ist somit ein Nichtproblem.

Ein nicht lösbares Problem, das heißt, ein unerwünschter, jedoch nicht veränderbarer Zustand, ist demnach ein Nichtproblem.

Problematisch ist die Wahrnehmung und der Umgang mit einem Nichtproblem, als wäre es ein Problem.
Doch ein Nichtproblem ist kein Problem.

Probleme sind Nichtproblemen in jedem Fall vorzuziehen.

Oft lässt sich ein Nichtproblem in eine Menge einzelner Probleme zerlegen.
Diese Probleme können dann gelöst werden.
Das ursprüngliche Nichtproblem wird dadurch nicht zwangsläufig zum Problem.“


Sorat Losheut, „Nicht Probleme lösen“, goo. 2531

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Gegen Satz

„Ihnen ist jedoch bewusst, dass all jenes, welches Sie als das Innen bezeichnen, allein durch ein Außen begründet ist, welches andererseits erst durch dieses Innen erfahrbar wird, Außen und Innen sich gegenseitig bedingen, Innen und Außen sich ad infinitum wiederholend, untrennbar verbunden, in alle Richtungen erstrecken; letztendlich kein Unterschied besteht, außer dem Begrifflichen, und ganz gewiss kein Gegensatz, zwischen dem sogenannten Außen und dem sogenannten Innen, uns diese vielmehr im Fluss eines unerschöpflichen Quells unterschiedlicher Qualitäten konfrontieren.
[…]
Die Wahrnehmung der Welt in Gegensätzen war eine der Ursachen für jene Entwicklung, die uns und all das was uns umgibt – fürwahr dessen nicht mehr viel – zu dem gemacht hatte, welches wir zurückhaltend mit dem Terminus ‚Die Welt Danach‘ bedachten.
[…]
Die damals seit langem übliche, polarisierende Zuweisung beruhte auf der schon sehr früh forcierten Unterdrückung und gleichzeitigen Verbreitung einer Fälschung der ursprünglichen Bedeutung.
[…]
Das Yin-Yang beschreibt, wie wir heute wissen, nicht das Prinzip binärer, verschränkter Gegensätzlichkeiten – der von langer Hand geführte Wegbereiter digitaler, monokultureller Ermächtigung –, sondern verdeutlicht ganz im Gegenteil die Illusion derselben, und somit auch die Illusion dieser scheinbaren Gegensätzlichkeit; entlarvt die Schimäre des rein Begrifflichen.
[…]
Bis hinein in die Interpretation quantenphysikalischer Ereignisse wurde jedoch erfolgreich versucht, dieses Zerrbild von den Gegensätzen aufrecht zu erhalten.
[…]
Diese das Leben scheinbar simplifizierende und in der Evolution scheinbar vorteilhafte Wahrnehmung scheinbarer Gegensätzlichkeiten durch die menschliche Psyche und deren begriffliche Fixierung, waren ein in der Geschichte des Menschen wohl genutztes Instrument der gezielten Steuerung.
[…]
Lassen Sie sich nicht täuschen, sollten Sie meinen auch in diesem Text Gegensätze und Widersprüche wahrzunehmen.
Machen Sie sich auf den Weg, lösen Sie sich von dieser Jahrtausende alten Konditionierung.

Lesen Sie. Überwinden Sie. Atmen Sie.“


Kate Ryn B. Ohneeh-Chen, „Atme nicht. Sei der Atem.“, exs. 3457

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